Bayerisches Landesamt für Umwelt

WMS: Überschwemmungsgebiete und Hochwassergefahren

hwgg_hq100 hwgg_hq100 hwgg_hq100
Service health Now:
Interface
Web Service, OGC Web Map Service 1.3.0
Keywords
Bayern, Hochwasser, Überschwemmungsgebiet, festgesetztes Überschwemmungsgebiet, vorläufig gesichertes Überschwemmungsgebiet, Hochwassergefahren, Hochwassergefahrenflächen, Brückenstatus, Betrachtungsgrenzen, geschützte Gebiete, Berechnungsgrenzen
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Die Hochwassergefahrenflächen zeigen, welche Flächen bei Hochwasserereignissen unterschiedlicher Eintrittswahrscheinlichkeit betroffen sind. Dadurch kann verglichen werden, welche Flächen jeweils bei einem häufigen (HQhäufig), 100-jährlichen (HQ100) und extremen Hochwasser (HQextrem) unter Wasser stehen. Die Überschwemmungsgebiete werden auf der Grundlage der Hochwassergefahrenflächen für ein HQ100 durch amtliche Bekanntmachung vorläufig gesichert und anschließend in einem formellen Verfahren per Rechtsverordnung festgesetzt (§ 76 Wasserhaushaltsgesetz). In Überschwemmungsgebieten gelten Nutzungseinschränkungen. Die Darstellung der Themen Brückenstatus für HQextrem, Hochwassergefahrenflächen HQextrem, Hochwassergefahrenflächen HQextrem in Plausibilisierung und Geschützte Gebiete HQ100 ist aufgrund der Genauigkeit der Eingangsdaten nur bis zu einem Maßstab von 1 : 10 000 möglich. Ab dem Maßstab 1 : 10 000 verändert sich die Darstellung der Hochwassergefahrenflächen HQ100 in Plausibilisierung.

Available map layers (14)

Geschützte Gebiete HQ100 (hwgg_hq100)

Geschützte Gebiete für HQ100 sind Bereiche, die hinter Hochwasserschutzeinrichtungen (z. B. Deichen) liegen. Die Schutzeinrichtungen sind hier auf ein 100-jährliches Hochwasser (HQ100) ausgerichtet. Die dahinter liegenden geschützten Gebiete können in seltenen Fällen auch bei einem HQ100 überflutet werden – etwa wenn ein Deich bricht, weil er dem Wasserdruck nicht mehr Stand hält oder wenn sich bei einem lang anhaltenden Hochwasser der Grundwasserspiegel hinter dem Deich erhöht. Die geschützten Gebiete sollen auf dieses Risiko hinweisen. Es ist zu beachten, dass sich in der Realität, abhängig davon an welcher Stelle eine Schutzeinrichtung versagt (z. B. ein Deich bricht), auch Wassertiefen einstellen können, die von der Darstellung abweichen.

Hochwassergefahrenflächen HQextrem in Plausibilisierung (hwgf_hqextrem_p)

Die Hochwassergefahrenflächen HQextrem in Plausibilisierung zeigen, welche Gebiete bei einem Extremhochwasser betroffen sind. Der Hinweis „in Plausibilisierung“ weist darauf hin, dass die Prüfung der Daten noch nicht komplett abgeschlossen ist. Es können daher noch Abweichungen zu den Ergebnissen mit abgeschlossener Prüfung vorhanden sein. Für die Einschätzung der Gefahren und Risiken sind die Hochwassergefahrenflächen HQextrem in Plausibilisierung gut geeignet. Sobald die Prüfung abgeschlossen ist, werden die Daten durch plausibilisierte Ergebnisse ersetzt.

Hochwassergefahrenflächen HQ100 in Plausibilisierung (hwgf_hq100_p_l2)

Die Hochwassergefahrenflächen HQ100 in Plausibilisierung zeigen, welche Gebiete bei einem 100-jährlichen Hochwasser betroffen sind. Der Hinweis „in Plausibilisierung“ weist darauf hin, dass die Prüfung der Daten noch nicht komplett abgeschlossen ist. Es können daher noch Abweichungen zu den Ergebnissen mit abgeschlossener Prüfung vorhanden sein. Für die Einschätzung der Gefahren und Risiken sind die Hochwassergefahrenflächen HQ100 in Plausibilisierung gut geeignet. Für die Festsetzung von Überschwemmungsgebieten müssen die Flächen aufgrund der hohen Genauigkeitsanforderungen nochmals überprüft werden. Sobald die Prüfung abgeschlossen ist, werden die Daten durch plausibilisierte Ergebnisse ersetzt.

Hochwassergefahrenflächen HQ100 in Plausibilisierung (hwgf_hq100_p_l1)

Die Hochwassergefahrenflächen HQ100 in Plausibilisierung zeigen, welche Gebiete bei einem 100-jährlichen Hochwasser betroffen sind. Der Hinweis „in Plausibilisierung“ weist darauf hin, dass die Prüfung der Daten noch nicht komplett abgeschlossen ist. Es können daher noch Abweichungen zu den Ergebnissen mit abgeschlossener Prüfung vorhanden sein. Für die Einschätzung der Gefahren und Risiken sind die Hochwassergefahrenflächen HQ100 in Plausibilisierung gut geeignet. Für die Festsetzung von Überschwemmungsgebieten müssen die Flächen aufgrund der hohen Genauigkeitsanforderungen nochmals überprüft werden. Sobald die Prüfung abgeschlossen ist, werden die Daten durch plausibilisierte Ergebnisse ersetzt.

Hochwassergefahrenflächen HQextrem (hwgf_hqextrem)

Die Hochwassergefahrenflächen HQextrem zeigen, welche Gebiete bei einem Extremhochwasser (seltenes Hochwasser) betroffen sind.

Hochwassergefahrenflächen HQ100 (hwgf_hq100)

Die Hochwassergefahrenflächen HQ100 zeigen, welche Gebiete bei einem 100-jährlichen Hochwasser (mittleres Hochwasser) betroffen sind.

Hochwassergefahrenflächen HQhäufig (hwgf_hqhaeufig)

Die Hochwassergefahrenflächen HQhäufig zeigen, welche Gebiete bei einem häufigen Hochwasser betroffen sind.

Berechnungsgrenzen (berechnungsgrenze)

Eine Berechnungsgrenze markiert den Bereich, ab dem die Berechnung der Hochwassergefahrenflächen für das dargestellte Gewässer endet, weil eine weitere Berechnung fachlich nicht mehr sinnvoll ist. Dies geschieht hauptsächlich in Bereichen von Mündungen oder wenn ein Gewässer bei Extremhochwasser einen Deich überströmt und sich über mehrere Kilometer hinweg in eine sehr flache Ebene ausbreitet. Außerdem kennzeichnet eine Berechnungsgrenze den Beginn eines Gewässers für das Gefahren- und Risikokarten erstellt wurden. Dass hinter Berechnungsgrenzen keine Gefahrenflächen dargestellt sind, heißt nicht, dass dort keine Hochwassergefahr besteht. Handelt es sich bei dem benachbarten Gewässer um ein Risikogewässer (Gewässer mit besonderem Hochwasserrisiko), dann sind die Hochwassergefahrenflächen in einer eigenen Karte dargestellt. Handelt es sich nicht um ein Risikogewässer, können dennoch Betroffenheiten bestehen, die aber nicht die Signifikanzkriterien bei der Festlegung der Risikogewässer erfüllt haben.

Betrachtungsgrenzen (betrachtungsgrenze)

Die Betrachtungsgrenze markiert im bayerischen Maingebiet den Beginn eines Gewässerabschnittes, für den ein besonderes Hochwasserrisiko ermittelt wurde (Risikogewässer). Zusätzlich kennzeichnet sie Bereiche in denen ein Nebengewässer in ein Gewässer mit besonderem Hochwasserrisiko mündet und der Unterlauf des Nebengewässers eventuell mitbetrachtet wurde. Die Betrachtungsgrenzen sollen verdeutlichen, dass jenseits der Grenze sehr wohl eine Hochwasserbetroffenheit bestehen kann, diese aber nicht die Signifikanzkriterien bei der Festlegung der Risikogewässer erfüllt hat. Aus dem Fehlen von Überschwemmungsflächen darf nicht der Schluss gezogen werden, dass in diesen Bereichen keine Hochwassergefährdung besteht.

Brückenstatus für HQextrem (bruecke_hqextrem)

Der Brückenstatus gibt Auskunft darüber, ob eine Brücke bei einem Extremhochwasser beeinträchtigt und eventuell nicht mehr passierbar ist. Die Darstellung des Brückenstatus erfolgt über vier Klassen. „Nicht eingestaut“ bedeutet, dass das Wasser ungehindert unter der Brücke durchfließen kann und die Brücke trotz Hochwasser passierbar bleibt. „Eingestaut“ bedeutet, dass das Wasser nicht mehr ungehindert unter der Brücke durchfließen kann und sich aufstaut. Die Brücke ist bei Hochwasser möglicherweise nicht mehr zugänglich bzw. passierbar. „Überströmt“ bedeutet, dass die abgebildete Brücke sich bei Hochwasser unterhalb des Wasserspiegels befindet. Die Brücke ist nicht mehr passierbar. „Unbekannt“ bedeutet, dass sich an dieser Stelle eine Brücke befindet, es jedoch keine Informationen bezüglich der Situation bei Hochwasser vorliegen.

Brückenstatus für HQ100 (bruecke_hq100)

Der Brückenstatus gibt Auskunft darüber, ob eine Brücke bei einem 100-jährlichen Hochwasser beeinträchtigt und eventuell nicht mehr passierbar ist. Die Darstellung des Brückenstatus erfolgt über vier Klassen. „Nicht eingestaut“ bedeutet, dass das Wasser ungehindert unter der Brücke durchfließen kann und die Brücke trotz Hochwasser passierbar bleibt. „Eingestaut“ bedeutet, dass das Wasser nicht mehr ungehindert unter der Brücke durchfließen kann und sich aufstaut. Die Brücke ist bei Hochwasser möglicherweise nicht mehr zugänglich bzw. passierbar. „Überströmt“ bedeutet, dass die abgebildete Brücke sich bei Hochwasser unterhalb des Wasserspiegels befindet. Die Brücke ist nicht mehr passierbar. „Unbekannt“ bedeutet, dass sich an dieser Stelle eine Brücke befindet, es jedoch keine Informationen bezüglich der Situation bei Hochwasser vorliegen.

Brückenstatus für HQhäufig (bruecke_hqhaeufig)

Der Brückenstatus gibt Auskunft darüber, ob eine Brücke bei einem häufigen Hochwasser beeinträchtigt und eventuell nicht mehr passierbar ist. Die Darstellung des Brückenstatus erfolgt über vier Klassen. „Nicht eingestaut“ bedeutet, dass das Wasser ungehindert unter der Brücke durchfließen kann und die Brücke trotz Hochwasser passierbar bleibt. „Eingestaut“ bedeutet, dass das Wasser nicht mehr ungehindert unter der Brücke durchfließen kann und sich aufstaut. Die Brücke ist bei Hochwasser möglicherweise nicht mehr zugänglich bzw. passierbar. „Überströmt“ bedeutet, dass die abgebildete Brücke sich bei Hochwasser unterhalb des Wasserspiegels befindet. Die Brücke ist nicht mehr passierbar. „Unbekannt“ bedeutet, dass sich an dieser Stelle eine Brücke befindet, es jedoch keine Informationen bezüglich der Situation bei Hochwasser vorliegen.

Vorläufig gesicherte Überschwemmungsgebiete (sicherung)

Vorläufig gesicherte Überschwemmungsgebiete werden auf Grundlage der Hochwassergefahrenflächen für ein 100-jährliches Hochwasser ermittelt und von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde bekannt gemacht. Ab dem Zeitpunkt der offiziellen Bekanntmachung gelten die im Gesetz enthaltenen Einschränkungen zunächst vorläufig - solange bis dieses Gebiet amtlich festgesetzt wurde. Für den Zeitpunkt zwischen vorläufiger Sicherung und Festsetzung gilt in der Regel eine Frist von fünf Jahren.

Festgesetzte Überschwemmungsgebiete (festsetzung)

Amtlich festgesetzte Überschwemmungsgebiete werden auf Grundlage der Hochwassergefahrenflächen für ein 100-jährliches Hochwasser per Rechtsverordnung festgesetzt. Die im Wasserhaushaltsgesetz und in der Überschwemmungsgebietsverordnung enthaltenen Auflagen müssen eingehalten werden.

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