Bayerisches Landesamt für Umwelt |
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Bayerisches Landesamt für Umwelt (unverified)
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Bayerisches Landesamt für Umwelt
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Bürgermeister-Ulrich-Straße 160,
86179
Augsburg,
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Phone: +49-821-9071-0
Der Web Map Service Georisiken in Bayern beinhaltet die GEORISK-Objekte (Felsstürze, Rutschungen, Schuttströme, Erdfälle etc.) mit deren Anbruch- und Ablagerungsbereichen. Zudem beinhaltet er Gefahrenhinweiskarten, soweit diese bereits vorliegen. Diese enthalten eine Übersicht der Gefährdungssituation durch Geogefahren.
Verfügbarkeit der Gefahrenhinweiskarten (ghk_uebersicht)
Verfügbarkeit der Gefahrenhinweiskarten. Derzeit liegen Gefahrenhinweiskarten flächendeckend im Alpenraum vor. Im Alpenvorland und im Schwäbisch-Fränkischen Jura werden die Karten derzeit erstellt und landkreisweise in den kommenden Jahren veröffentlicht.
Gefahrenhinweisbereich großflächige Senkungsgebiete (ghk_senkungsgebiete)
Im Becken von Bad Reichenhall findet eine großräumige Senkung statt (Starzmann 1979:114). Die Abgrenzung dieses Senkungsgebiets erfolgte auf Grundlage des in dieser Veröffentlichung befindlichen Lageplans sowie aufgrund der geologischen und tektonischen Verhältnisse. Da die zitierten Nivellements nicht das gesamte Reichenhaller Becken abdecken, ist das mögliche Senkungsgebiet auf die potentiellen von Senkungen betroffenen Talbereiche zum Teil mit einem Sicherheitszuschlag ausgedehnt worden. Für eine ortsübliche Bebauung ist die Senkung dort üblicherweise ohne Bedeutung. Nur bei großen und empfindlichen Bauwerken sind Schäden durch Setzungsunterschiede nicht auszuschließen. Baugrund- und Gründungsgutachten haben dieser speziellen Problematik gegebenenfalls Rechnung zu tragen. Großräumige Senkungen sind auch aus dem Gebiet rund um den Grögern Weiher in Bayerisch Gmain bekannt. Die Abgrenzung dieses Gebietes erfolgte aufgrund der Aktenlage am LfU. Die dem LfU vorliegenden Unterlagen umfassen den Senkungsbereich nicht vollständig. Eine Abgrenzung, insbesondere nach Südwesten zu, ist somit nur vorläufig. Eine noch weiter reichende Ausdehnung des Senkungsgebietes ist möglich, es liegen aber keine konkreten Hinweise dafür vor. Im Senkungsgebiet Grögern Weiher wird auf jeden Fall die Erstellung von Baugrund- und Gründungsgutachten empfohlen, die dieser Problematik Rechnung tragen. Weiterführende Informationen zur Interpretation sowie zur Vorgehensweise bei der Erstellung der Gefahrenhinweiskarte sind in den Berichten zu den Gefahrenhinweiskarten zu finden: http://www.lfu.bayern.de/geologie/georisiken_daten/massenbewegungen/index.htm
Gefahrenhinweisbereich Erdfälle/Dolinen (ghk_dol_erdf)
In den hier dargestellten Bereichen konnte anhand eines hochauflösenden digitalen Höhenmodells und verschiedener weiterer Informationsquellen Dolinen und Erdfälle festgestellt werden. Im Umfeld dieser Strukturen ist auch in Zukunft mit möglichen weiteren Einbrüchen zu rechnen.
Gefahrenhinweisbereich Anfälligkeit für flachgründige Hanganbrüche im Extremfall (ghk_hang_extrem)
Der hier dargestellte Gefahrenhinweisbereich für flachgründige Hanganbrüche im Extremfall ist das Ergebnis einer Modellierung ohne Berücksichtigung der rückhaltenden Wirkung der Wurzelkraft der Vegetation. Bei Hanganbrüchen handelt es sich um kleinräumige, flachgründige Rutschungen mit oftmals hohem Wassergehalt und Ausfließen der Rutschmasse, wie sie nur anlässlich von Starkegenereignissen auftreten. Weiterführende Informationen zur Interpretation sowie zur Vorgehensweise bei der Erstellung der Gefahrenhinweiskarte sind in den Berichten zu den Gefahrenhinweiskarten zu finden: http://www.lfu.bayern.de/geologie/georisiken_daten/massenbewegungen/index.htm
Gefahrenhinweisbereich Anfälligkeit für flachgründige Hanganbrüche (ghk_hang)
Der hier dargestellte Gefahrenhinweisbereich für flachgründige Hanganbrüche ist das Ergebnis einer Modellierung ohne Berücksichtigung der rückhaltenden Wirkung der Wurzelkraft der Vegetation. Bei Hanganbrüchen handelt es sich um kleinräumige, flachgründige Rutschungen mit oftmals hohem Wassergehalt und Ausfließen der Rutschmasse, wie sie nur anlässlich von Starkegenereignissen auftreten. Weiterführende Informationen zur Interpretation sowie zur Vorgehensweise bei der Erstellung der Gefahrenhinweiskarte sind in den Berichten zu den Gefahrenhinweiskarten zu finden: http://www.lfu.bayern.de/geologie/georisiken_daten/massenbewegungen/index.htm
Gefahrenhinweisbereich Rutschanfälligkeit (ghk_rutschanf)
In rutschanfälligen Gebieten besteht eine erhöhte Anfälligkeit für die Bildung eines tiefreichenden Rutschprozesses. Bei tiefreichenden Rutschungen handelt es sich um hangabwärts gerichtete Bewegungen von Fels- oder Lockergestein. Die Geschwindigkeiten der Rutschmassen bewegen sich zwischen wenigen Zentimetern im Jahr bis zu mehreren Metern in der Minute. Weiterführende Informationen zur Interpretation sowie zur Vorgehensweise bei der Erstellung der Gefahrenhinweiskarte sind in den Berichten zu den Gefahrenhinweiskarten zu finden: http://www.lfu.bayern.de/geologie/georisiken_daten/massenbewegungen/index.htm
Gefahrenhinweisbereich tiefreichende Rutschungen (ghk_tief_rutsch)
Bei tiefreichenden Rutschungen handelt es sich um hangabwärts gerichtete Bewegungen von Fels- oder Lockergestein. Die Geschwindigkeiten der Rutschmassen bewegen sich zwischen wenigen Zentimetern im Jahr bis zu mehreren Metern in der Minute.
Gefahrenhinweisbereich Steinschlag/Blockschlag ohne Walddämpfung/Felssturz (ghk_sturz_o_wald)
Der hier dargestellte Gefahrenhinweisbereich der Prozesse Steinschlag/Blockschlag ist das Ergebnis einer Modellierung ohne die Berücksichtigung der dämpfenden Wirkung des Waldbestandes sowie einer Modellierung von Felsstürzen. Weiterführende Informationen zur Interpretation sowie zur Vorgehensweise bei der Erstellung der Gefahrenhinweiskarte sind in den Berichten zu den Gefahrenhinweiskarten zu finden: http://www.lfu.bayern.de/geologie/georisiken_daten/massenbewegungen/index.htm
Gefahrenhinweisbereich Steinschlag/Blockschlag mit Walddämpfung (ghk_sturz_m_wald)
Der hier dargestellte Gefahrenhinweisbereich der Prozesse Steinschlag/Blockschlag ist das Ergebnis einer Modellierung unter Berücksichtigung der dämpfenden Wirkung des Waldbestandes.
GEORISK-Ablagerungsbereiche (georisk_ablagerung)
Die Ablagerungen größerer Hangbewegungen sind grob umgrenzt bzw. es wird die Ausdehung von größeren Dolinen dargestellt. Die grobe Unterscheidung zwischen Sturz- und Rutschablagerung macht nur eine Aussage über die vorwiegende Bewegungsart.
GEORISK-Anbruchbereiche (georisk_anbruch)
Dargestellt werden die Ablagerungsbereiche von Sturz- oder Rutschprozessen sowie die Ausdehnung größerer Dolinen.
GEORISK-Objekte (georisk_objekt)
GEORISK-Objekte sind in der Regel bereits abgelaufene oder aktive Hangbewegungen (Felsstürze, Rutschungen, Schuttströme, Erdfälle etc.). In Einzelfällen sind auch potenzielle, zukünftige Gefahrenstellen erfasst. Eine eventuelle Gefährdung ist aus den Punkten allein nicht abzulesen. Oft finden allerdings Hangbewegungen an Stellen statt, an denen bereits früher solche Ereignisse erfolgten. Die Daten werden laufend fortgeschrieben.
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